Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie in Bayern
Zeitrahmen: Projektbeginn: Februar 2010; Projektabschluss: November 2011.
Am Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie werden in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern, dem Verband der Ersatzkassen und in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Methodenlehre und Evaluationsforschung des Psychologischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena Zusammenhänge zwischen Verlaufsdaten aus psychotherapeutischen Behandlungen und Krankenkassen-Versorgungsdaten untersucht.
Datenbasis: Es liegen von etwa 76 000 Patienten mit psychiatrischen Diagnosen Krankenkassen-Versorgungsdaten (ambulante und stationäre Versorgung) im Verlauf vor, die zwischen dem 1. Quartal 2006 und dem 3. Quartal 2010 gesammelt wurden.
Zusätzlich liegen Krankenkassen-Versorgungs- sowie Therapieverlaufsdaten (Patienten- und Therapeuteneinschätzungen) von ca. 1 700 Psychotherapiepatienten vor, die im Rahmen einer Qualitätssicherungsmaßnahme (Rückmeldung von Fragebogendaten) erhoben wurden.
Hauptfragestellungen: Welche Gruppen unterschiedlicher Psychotherapieverläufe lassen sich differenzieren? Lassen sich ungünstige Psychotherapieverläufe durch Versorgungsdaten vorhersagen? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen einzelnen Verlaufsgruppen und nachfolgender Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitssystems? Zeigen Psychotherapiepatienten von Praxen, die an der Qualitätssicherungsmaßnahme teilgenommen haben, eine reduzierte Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitssystems?
Kontakt:
Dr. phil. H. Kirchmann
Tel.: 03641/937749
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